Dr. med. Ruth Matter 1904 - 1995


15.12.1904

Geboren in Kölliken (CH Aargau) als Tochter der Fabrikantenfamilie Paul und Alice Matter-Bally

Bezirks- und Kantonsschule Aarau

Leidenschaftliche Reiterin und Tennisspielerin

Studium der Romanistik in Zürich, Paris und Florenz

1931

Heirat mit dem Kölliker Jugendfreund Dr. phil. Claude Campiche

Das Ehepaar wohnte zuerst in Paris und pflegte regen Kontakt zu Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft. Ruth Matter wurde mit dem Beinamen «Reine» beehrt.

Später zog das Ehepaar wieder nach Zürich.
Die Ehe wurde geschieden, beide blieben einander jedoch in Freundschaft verbunden.

1934

Erste Begegnung mit Elsa Gindler und Heinrich Jacoby in einem Sommerkurs in Trogen (CH Appenzell)

Von da an lebenslange Auseinandersetzung mit «der Arbeit»

1935

Gründung der «Schweizerischen Vereinigung zur Förderung der Begabungsforschung» durch Freunde und Bekannte, mit finanzieller Unterstützung von Ruth Matter und ihrer Familie

Dank dieser Vereinigung war es möglich, die Existenz und die Arbeit von Heinrich Jacoby während des Dritten Reiches zu sichern, und auch Elsa Gindler Hilfe zukommen zu lassen.

Studium der Medizin in Zürich und Paris

Organisation und Unterstützung der Kursarbeit von Heinrich Jacoby

1959

Abschluss des Medizinstudiums

1964

Tod Heinrich Jacobys

Ruth Matter führt seine Arbeit in Zürich fort.

Sie arbeitet mit ihren zahlreichen Schülerinnen und Schülern in Einzelstunden.

Zusammenarbeit mit Sophie Ludwig zur Veröffentlichung der verschiedenen Buchpublikationen von Heinrich Jacoby

Beirätin der Heinrich-Jacoby / Elsa-Gindler – Stiftung Berlin

Verschiedene Begegnungen mit Charlotte Selver

17.1.1995

Gestorben in ihrem Elternhaus «Breitenegg» in Kölliken



Weiterführung der Arbeit in der Schweiz durch Dr. phil. Jeanine Buol Hug
Gründung des «arbeitskreises Heinrich Jacoby / Elsa Gindler»





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