JACOBY/GINDLER-ARBEIT

SENSORY AWARENESS


Selbstbefähigung –
Arbeit am psychophysischen Gleichgewicht

Unser Informationsportal über Jacoby/Gindler-Arbeit bzw. Sensory Awareness vermittelt Informationen zu Theorie und Praxis des psychophysischen Ansatzes von Heinrich Jacoby, Elsa Gindler und Charlotte Selver. Ebenso finden Sie hier entsprechende Praxis-Anbieter und deren Kursangebote.

Die Arbeit von Jacoby, Gindler und Selver ist ein psychophysisches Verfahren zur Selbstbefähigung – als Voraussetzung pädagogischen und therapeutischen Handelns.

Ziel ist Selbstbefähigung zu motiviertem, authentischem und produktivem Verhalten, in Bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit wie auch in Bezug auf die Befähigung anderer Menschen, insbesondere auch Kinder.

Zentraler Arbeitsinhalt ist die bewusste Wahrnehmung und Reflexion der Qualität des Zusammenspiels von Körper und Denken. Dies geschieht in Form einer pragmatischen Standortbestimmung, der sogenannten organismischen Selbstreflexion. Werde zuerst der du bist. Eine Veränderung hin zu optimaler Leistung im Denken, Handeln und Sein kann nur erfolgen, wenn ich mir vorerst der Qualität des eigenen momentanen Verhaltenszustandes bewusst werde, und zwar durch eine “diametrale Wendung vom Interesse am Objekt hin zum Interesse an den eigenen Zustandsänderungen”. Wichtige Vorbedingung für die Veränderung ungewünschter und störender Verhaltensweisen ist zuallererst das Erkennen von Spannungszuständen und innerer Unruhe und deren Abbau. (Charlotte Selver hat es jeweils auch als “angewandtes Zazen” bezeichnet.)

Das Verfahren von Jacoby, Gindler und Selver beeinflusst das psychophysische Gleichgewicht positiv und fördert ein selbstreguliertes Handeln und Sein aus der inneren Stille des Selbst, im Einklang von Körper, Geist und Seele.

Das Verfahren ist ein persönliches Instrument zur eigenen Selbstbefähigung wie auch ein pädagogisch-therapeutisches Instrument zur Anleitung zur Selbstbefähigung anderer.

Wir sind jederzeit Gegenüber eines Menschen und entscheiden in jedem Moment der Begegnung, ob wir uns entwicklungsfördernd oder entwicklungshindernd verhalten.